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Zur Geschichte des Möckelhauses

In den 1880er Jahren wurde der Baumeister Gotthilf Ludwig Möckel von der Großherzoglichen Kammer für Kirchenangelegenheiten zur Restaurierung der Klosterkirche nach Doberan gerufen. Diese umfangreiche Aufgabe erforderte Möckels ständige Anwesenheit vor Ort, so dass er sich in den Jahren 1886 bis 1888 im Doberaner Klosterbezirk dieses Wohnhaus erbauen ließ.

Bis zu seinem Tod, im Jahre 1915 bewohnte Möckel das Haus. Seine Witwe verstarb 1926 ebenfalls in Doberan. Das Wohnhaus blieb zunächst weiter im Besitz der Familie. 1934 wurde es der Stadt Bad Doberan zur Nutzung als Museum übergeben.

Nachdem das Museum 1945 aufgelöst worden war, diente es zunächst als Wohnhaus für Umsiedler dann als Landwirtschaftsschule, später Fachschule für Landwirtschaft. Kurzzeitig zog die Kreisvolkshochschule ein, und von 1958 bis Ende 1980 beherbergte das Haus die Sonderschule des Kreises Bad Doberan. Nach umfangreichen Rekonstruktionsarbeiten in den Jahren 1981/82 konnte das Gebäude in der Nutzung als Stadtmuseum und Standesamt wiedereröffnet werden. Im Dezember 1997 musste das Möckelhaus wegen gravierender Bauschäden geschlossen werden.

Im Rahmen des 1998 begonnenen 1. Bauabschnittes wurden die Schwammsanierung sowie die Neueindeckung des gesamten Daches vorgenommen. Im 2. Bauabschnitt, der von 2002 bis 2003 währte, erfolgte dann der komplette Innen-ausbau einschließlich sehr aufwendiger denkmalpflegerischer Arbeiten. In die umfangreichen Sanierungsmaßnahmen wurden auch die Nebengebäude und die Außenanlagen einbezogen.

Beethovenstraße 8 - 18209 Bad Doberan
Tel.: 038203-62026, Fax: 038203-73783
Email: stadtmuseum@moeckelhaus.de


Ansicht um 1910

Ansicht um 1935

Großes Wohnzimmer um 1910