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August Achilles

August Achilles gilt als der erste Lithograf in Mecklenburg. Seine Werke widerspiegeln das 19. Jahrhundert in den mecklenburgischen Städten.

Der Lithograf

August Achilles wurde am 16. März 1798 in Rostock geboren und wuchs in einfachen Verhältnissen auf. Er arbeitete zunächst als Tischler, anschließend als Instrumentenmacher und Zeichner, sowie als Lithograph. In Rostock richtete er seine eigene Druckerei ein. 1830 wurde er zum Hofzeichner ernannt. Als sich seine Augen verschlechterten, arbeitete er beim Verlag von C. Fuchs in Hamburg. Am 9. Februar 1861 starb er in Altona.

Er gilt noch heute als der Erste, der die Lithographie in Mecklenburg einführte.

Die Lithographie – auch als Steindruckverfahren bekannt – ist eine Drucktechnik. Diese wurde im 18. Jahrhundert entwickelt und funktioniert durch das physikalische Prinzip, dass Fett und Wasser sich abstoßen.

1825 veröffentlichte Achilles die Lithografie „Ansicht des Badeshauses und des Neuen- Saales bei Dobberan an der Ost-See“. (auf dem Foto abgebildet).

Die Lithografie beschreibt die Ansicht vom neu gegründeten Badeort am Heilligen Damm. Hier benutzte Achilles die Straffage als Mittel zum Raumbilden, durch sie entsteht ein anschauliches Bild des sportlichen Lebens in dem Ersten Seebad Deutschlands.

Noch mehr Wissenswertes zum Lithografen August Achilles und der Drucktechnik der Lithografie gibt es bei der Stiftung Mecklenburg in Schwerin zu erfahren.