Die „goldene Peitsche“

Die „goldene Peitsche“ war die höchste Auszeichnung für Pferd und Reiter und ein Beweis ausgezeichneter Pferdezucht.

1823 wurde zwischen Doberan und Heiligendamm die erste Galopprennbahn auf europäischem Festland eingeweiht. Friedrich Franz I. stiftete 1826 die „Goldene Peitsche“ als Wanderpreis für ein nach ihm benanntes Rennen. So wurde der Name des siegenden Pferdes und seines Besitzers auf einen goldenen Ring graviert und um den Peitschenstock gelegt. Achtmal gewannen die Barone von Biel auf Zierow die Peitsche. Die goldene Peitsche galt als Leistungszertifikat der Pferde und des Reiters.  

Im Stadt- und Bädermuseum Bad Doberan befinden sich noch heute die Gewinnerlisten der Friedrich Franz- und Paul Friedrich-Rennen um die Goldene Peitsche.