Das „Hämalan“ war ein aromatisches Eisenpräparat. Es enthielt Eisen, Mangan, Pepsin und Malzextrakt. Bei Bleichsucht, Appetitlosigkeit und zur Kräftigung der Nerven fand es seine Anwendung. Das Präparat griff die Zähne nicht an und war laut Beschreibung „von vorzüglichem Geschmack“. Erwachsene sollten dreimal täglich ein Likörglas nach den Mahlzeiten nehmen. Kinder konnten gleichfalls von der Medizin nutznießen, je nach Alter lag die Dosis zwischen einem Teelöffel bis zu einem halben Likörglas.
Der Name „Hämalan“ war vom kaiserlichen Patentamt mit der Nummer 133893 gesetzlich geschützt.
Produziert wurde das Hämalan vermutlich von 1871 bis 1913 in „Dr Marggraff‘s Pharmazeutischen Laboratorium“ in Dessau hergestellt.
